Benutzerhandbuch für HR

Willkommen bei Blended Leading!

Dieser Leitfaden gibt Ihnen einen klaren Überblick darüber, was Blended Leading ist, welche Rolle Sie als HR-Admin spielen und wie die Plattform Führungskräfteentwicklung in großem Maßstab unterstützt.

Was ist Blended Leading (aus HR-Perspektive)?

Blended Leading ist ein datengetriebenes System zur Befähigung von Führungskräften, das personalisierte, KI-gestützte Nudges direkt in Microsoft Teams an Führungskräfte ausspielt.

Anstatt sich nur auf Trainings, Coaching oder Workshops zu verlassen, hilft Blended Leading Führungskräften dabei, das Gelernte kontinuierlich und in großem Maßstab in ihrer täglichen Arbeit anzuwenden.

Es verbindet:

  • Ihr Führungsmodell und Ihre Strategie
  • Ihre bestehenden HR-Datenquellen (z. B. 360°-Feedback, Psychometrie, Leistungsdaten)
  • KI-gestützte Analyse und Nudging

Das Ergebnis ist eine fortlaufende Verhaltensverstärkung – kein einmaliges Lernen.

Welches Problem löst es?

Die meisten Organisationen investieren bereits in Führungskräfteentwicklung: – Trainings – Coaching – Entwicklungsprogramme

Aber in der Praxis:

  • Wird das Gelernte oft nicht konsequent angewendet
  • Fallen Führungskräfte in alte Gewohnheiten zurück
  • Fehlt HR die Transparenz über die Verhaltenswirkung

Blended Leading schließt diese Lücke, indem es:

  • Entwicklung in den Arbeitsfluss bringt
  • Kontinuierliche, leicht verdauliche Orientierung bietet
  • Datenbasierte Einblicke in Führungsverhalten schafft

Ihre Rolle als HR-Admin

Als HR-Admin verwalten Sie nicht die tägliche Nutzung – Sie ermöglichen das System.

Ihre Rolle umfasst typischerweise:

  • Konfiguration des Workspaces und der Organisationsstruktur
  • Definition von Datenquellen (z. B. 360°-Reports, Werte, Führungsprinzipien)
  • Pflege des Führungsmodells
  • Verwaltung von Benutzern und Berechtigungen
  • Monitoring der Nutzung und aggregierter Insights

Sie gestalten den Kontext und die Qualität der Nudges – nicht die Nudges selbst.

Individuelles vs. organisationsgesteuertes Setup

Blended Leading kann je nach Organisation in zwei Modi betrieben werden:

1. Individuell verwaltetes Modell

  • Führungskräfte laden ihre eigenen Daten hoch und verwalten sie
  • HR konfiguriert den Rahmen und überwacht aggregierte Insights

2. Organisationsgesteuertes Modell

  • HR oder L&D stellt Daten zentral bereit (z. B. 360°-Reports, Führungsinputs)
  • Führungskräfte erhalten Nudges, ohne selbst Daten hochladen zu müssen

Beide Modelle:

  • Nutzen dieselbe KI-Logik und dieselben Nudge Drivers
  • Erfüllen strenge Datenschutz- und DSGVO-Anforderungen

Ihre Organisation entscheidet, welcher Ansatz gilt.

Was Sie nicht tun müssen

Mit Blended Leading müssen Sie nicht:

  • Jede Führungskraft manuell coachen oder nachfassen
  • Für alle individuelle Entwicklungspläne erstellen
  • Komplexe Lernreisen managen
  • Individuelles Verhalten oder Leistung nachverfolgen

Das System unterstützt Führungskräfte automatisch – basierend auf dem Setup, das Sie definieren.

Was Sie als HR gewinnen

Blended Leading ermöglicht Ihnen:

  • Den ROI von Investitionen in Führungskräfteentwicklung zu steigern
  • Führungsverhalten mit Strategie und Werten in Einklang zu bringen
  • Personalisierte Entwicklung in der gesamten Organisation zu skalieren
  • Aggregierte Insights zu gewinnen, ohne Einzelpersonen zu bewerten

Es verwandelt Führungskräfteentwicklung von einer einmaligen Intervention in ein kontinuierliches System.

Wie Blended Leading funktioniert (einfach erklärt)

Blended Leading folgt einer klaren Logik:

  1. Sie konfigurieren Datenquellen und Führungskontext
  2. Das System erzeugt Nudge Drivers aus unterschiedlichen Perspektiven
  3. Führungskräfte erhalten personalisierte Nudges in Microsoft Teams
  4. Feedback (Bewertungen & Aktionen) verbessert die Relevanz im Laufe der Zeit
  5. Sie sehen aggregierte Insights auf Organisationsebene

Hinweis zu Vertrauen und Datenschutz

Blended Leading ist nach strengen Datenschutzprinzipien konzipiert:

  • Keine Überwachung von Chats, E-Mails oder Verhalten
  • Kein Reporting auf Individualebene an Führungskräfte oder HR
  • Nur aggregierte und anonymisierte Insights
  • Vollständige DSGVO-Konformität

Ihre Rolle ist es, Entwicklung zu ermöglichen – nicht Einzelpersonen zu bewerten.

Ihre Rolle als HR-Admin verstehen

Als HR-Admin in Blended Leading besteht Ihre Rolle darin, das System zu ermöglichen und zu gestalten – nicht die tägliche Nutzung zu verwalten.
Dieser Artikel erläutert, was Sie steuern, wo Ihr Einfluss am größten ist und was Sie nicht tun müssen.

Die Kernidee

Blended Leading ist so konzipiert, dass es nach der Konfiguration autonom arbeitet.

Ihre Verantwortung ist es:

  • Den Rahmen und den Datenkontext zu definieren
  • Qualität und Relevanz der Inputs sicherzustellen
  • Aggregierte Ergebnisse zu überwachen

Das System dann:

  • Erzeugt Insights (Nudge Drivers)
  • Spielt Nudges an Führungskräfte aus
  • Passt sich im Laufe der Zeit anhand von Feedback an

Was Sie als HR-Admin steuern

1. Organisatorischer Kontext

Sie definieren, wie das System Ihre Organisation abbildet:

  • Organisationsstruktur (z. B. Bereiche, Abteilungen, Standorte)
  • Führungsebenen
  • Zusätzliche Filterdimensionen

Das bestimmt, wie Sie Ergebnisse später analysieren und interpretieren können.

2. Führungsmodell

Sie konfigurieren oder importieren Ihr Führungsframework:

  • Cluster, Kompetenzen und Verhaltensweisen
  • Struktur (2-stufiges oder 3-stufiges Modell)
  • Mapping auf das generische Modell (für die KI-Interpretation)

Dies ist die Grundlage für alle Nudges und Insights.

3. Datenquellen

Sie definieren, welche Inputs zur Generierung von Insights verwendet werden:

  • 360°-Feedback-Reports
  • Psychometrische Tools
  • Unternehmenswerte und Führungsprinzipien
  • Leistungs- oder andere Entwicklungsdaten (falls genutzt)

Die Qualität der Nudges hängt direkt von der Qualität dieser Inputs ab.

4. Benutzer-Setup und Zugriff

Sie verwalten:

  • Benutzerrollen (HR-Admin, Corporate Admin, Local HR, Teilnehmende)
  • Benutzeranlage und -aktualisierungen
  • Berechtigungen und Sichtbarkeit

Sie können außerdem:

  • Daten vorab laden (z. B. 360°-Reports)
  • Bei Bedarf individuelle Einstellungen definieren

5. Governance und Berechtigungen

Sie entscheiden:

  • Wer Teilnehmendendaten einsehen oder ändern darf
  • Wie Daten verwaltet werden (zentral vs. individuell)
  • Wie das System mit internen Datenschutzrichtlinien übereinstimmt

So stellen Sie sicher, dass Blended Leading zu Ihrem Governance-Modell passt.

Wo Ihr Einfluss am größten ist

Nicht alle Maßnahmen haben die gleiche Wirkung. Fokussieren Sie sich auf diese Bereiche:

Datenqualität
Gut strukturierte und relevante Datenquellen führen zu besseren Nudges.

Klarheit des Führungsmodells
Klare, verhaltensbasierte Kompetenzen verbessern die KI-Interpretation.

Konsistentes Setup
Abgestimmte Struktur und Konfiguration verbessern Reporting und Insights.

Adoption unterstützen
Die Kommunikation von Zweck und Nutzen erhöht das Engagement.

Was Sie nicht tun müssen

Blended Leading ist darauf ausgelegt, den HR-Aufwand zu reduzieren.

Sie müssen nicht:

  • Einzelne Führungskräfte überwachen
  • Jeden Nudge interpretieren oder validieren
  • Bei der Aktivität jedes Nutzers nachfassen
  • Manuelle Entwicklungspläne erstellen
  • Abschluss oder Compliance nachverfolgen

Das System übernimmt kontinuierliche Entwicklung automatisch.

Was das System automatisch erledigt

Nach der Konfiguration:

  • Verarbeitet Blended Leading Daten und extrahiert Insights
  • Erzeugt Nudge Drivers
  • Sendet personalisierte Nudges in Microsoft Teams
  • Passt sich anhand von Bewertungen und Aktionsfeedback an

So kann HR sich auf Strategie statt Administration konzentrieren.

Wie Sie über Ihre Rolle nachdenken können

Eine hilfreiche Einordnung Ihrer Rolle:

Sie gestalten das System → Blended Leading betreibt es → Führungskräfte profitieren davon

Ihr Einfluss ist indirekt, aber wirkungsvoll.

Ihren Workspace einrichten (Allgemeine Einstellungen)

Im Bereich „Allgemeine Einstellungen“ definieren Sie die Basiskonfiguration Ihres Blended-Leading-Workspaces.

Dies ist Ihr Ausgangspunkt, um festzulegen, wie das System Ihre Organisation abbildet und wie Nutzer es erleben.

Warum das wichtig ist

Ihr Workspace-Setup bestimmt:

  • Wie Ihre Organisation in Nudges dargestellt wird
  • Welche Sprachen den Nutzern zur Verfügung stehen
  • Wie Berechtigungen und Zugriffe gesteuert werden

Ein klares und konsistentes Setup sorgt für einen reibungslosen Rollout und eine bessere User Experience.

Was Sie konfigurieren können

1. Organisationsname und Branding

Sie können definieren:

  • Organisationsname (wird in Nudges und Kommunikation verwendet)
  • Logo (in der Oberfläche sichtbar)

So wirken alle Nudges und Interaktionen wie aus Ihrer Organisation heraus.

2. Sprachen und Lokalisierung

Sie können auswählen:

  • Aktive Sprachen für Ihren Workspace
  • Standardsprache für die Organisation

Verfügbare Sprachen können sein:

– Englisch
– Deutsch
– Bulgarisch
– Arabisch
– Rumänisch

Nutzer können später basierend auf diesem Setup ihre bevorzugte Sprache wählen.

3. Teilnehmendeneinstellungen & Berechtigungen

In diesem Abschnitt steuern Sie, wer auf Teilnehmendendaten zugreifen und sie ändern darf.

Sie können definieren:

  • Anzeigeberechtigungen (wer Teilnehmendeninformationen sehen kann)
  • Änderungsberechtigungen (wer Einstellungen oder Daten ändern kann)

Das gibt Ihnen Flexibilität, Blended Leading an Folgendes anzupassen:

  • Interne Governance
  • Datenschutzrichtlinien
  • HR-Betriebsmodell

So gehen Sie beim Setup vor (empfohlen)

Für die besten Ergebnisse:

Halten Sie es zu Beginn einfach

  • Verwenden Sie Ihren Standard-Organisationsnamen und Ihr Branding
  • Aktivieren Sie nur die Sprachen, die Sie tatsächlich benötigen

Stimmen Sie Berechtigungen frühzeitig ab

  • Entscheiden Sie, wer Benutzer und Daten verwaltet
  • Definieren Sie klare Verantwortlichkeiten (HR-Admin vs. Local HR)

Denken Sie an Skalierung

  • Wählen Sie Einstellungen, die auch bei wachsender Nutzung funktionieren

Häufige Fallstricke, die Sie vermeiden sollten

  • Zu viele Sprachen ohne Übersetzungen aktivieren
  • Breite Änderungsrechte ohne klare Governance vergeben
  • Kerneinstellungen nach dem Rollout häufig ändern

Organisationsstruktur & Hierarchie einrichten

Die Einrichtung von Organisationsstruktur & Hierarchie definiert, wie Ihre Organisation in Blended Leading abgebildet wird – und wie Sie Ergebnisse später analysieren und interpretieren.
Dies ist einer der wichtigsten Konfigurationsschritte für HR.

Warum das wichtig ist

Ihre Struktur bestimmt:

  • Wie Sie Daten in Reports filtern und segmentieren können
  • Wie Sie Gruppen vergleichen können (z. B. Abteilungen, Standorte)
  • Wie Insights für organisatorische Entscheidungen genutzt werden können

Eine gut gestaltete Struktur ermöglicht aussagekräftige Analytics – nicht nur Daten.

Was Sie konfigurieren können

Sie können verschiedene organisatorische Dimensionen aktivieren und definieren.
Jedes aktive Feld wird zu:
  • Einem auswählbaren Attribut für Nutzer
  • Einem Filter in Reporting und Analytics

1. Zentrale Organisationsfelder

Sie können aktivieren und definieren:

  • Bereich
  • Abteilung
  • Standort
  • Position

Nach der Aktivierung:

  • Erscheinen diese Felder in Benutzerprofilen
  • Können sie zum Filtern von Reports und Insights verwendet werden

2. Führungsebenen
Sie können verschiedene Hierarchieebenen definieren, z. B.:

  • Executive
  • Senior Leadership
  • Mittleres Management

Das ist besonders wichtig, wenn:

  • Ihr Führungsmodell je Ebene unterschiedlich ist
  • Sie Entwicklung über Ebenen hinweg analysieren möchten
3. Zusätzliche Leadership Areas

Sie können zusätzliche Leadership Areas über Ihr formales Kompetenzmodell hinaus definieren.

Damit können Sie:

  • Strategische Fokusthemen hervorheben
  • Neue Entwicklungsthemen einführen
  • Ihr bestehendes Framework ergänzen

Diese Bereiche können später von Nutzern ausgewählt oder zentral zugewiesen werden.

4. Report-Versionen
Wenn Sie mehrere Report-Formate verwenden (z. B. unterschiedliche 360°-Vorlagen), können Sie Report-Versionen definieren.

Das hilft sicherzustellen:

  • Korrekte Datenverarbeitung
  • Präzise Interpretation durch das System
So gehen Sie beim Setup vor (empfohlen)

Starten Sie mit dem, was Sie für die Analyse benötigen

Fragen Sie sich:

  • Wie möchten wir unsere Führungskräftepopulation segmentieren?
  • Welche Vergleiche werden später sinnvoll sein?

Aktivieren Sie nur Felder, die diese Ziele unterstützen.

Halten Sie es konsistent mit HR-Systemen

Stimmen Sie Ihre Struktur ab mit:

  • HRIS
  • Bestehenden Reporting-Frameworks

Das vermeidet Verwirrung und vereinfacht die Adoption.

Vermeiden Sie unnötige Komplexität

Mehr Felder ≠ bessere Insights.

Zu viele Dimensionen können:

  • Reporting verkomplizieren
  • Klarheit reduzieren
  • Entscheidungsfindung verlangsamen

Beispiel-Setups

Einfaches Setup

  • Abteilung
  • Standort

→ Gut für kleinere Organisationen oder Piloten

Erweitertes Setup

  • Bereich
  • Abteilung
  • Standort
  • Führungsebene

→ Ermöglicht tiefere Analyse und Segmentierung

So hängt das mit Reporting zusammen

Alle aktiven Felder werden verfügbar in:

  • Nutzungsanalysen
  • Nudge-Kennzahlen
  • Kompetenz- und Verhaltens-Insights

Sie können sie nutzen, um:

  • Ergebnisse zu filtern
  • Gruppen zu vergleichen
  • Muster in der Organisation zu identifizieren

Datenquellen konfigurieren (Basiseinrichtung)

Der Bereich „Datenquellen“ ist das Herzstück von Blended Leading.

Hier definieren Sie, welche Informationen das System nutzt, um Insights, Nudge Drivers und letztlich die Nudges zu erzeugen, die Führungskräfte erhalten.

Warum das wichtig ist

Die Qualität und Relevanz der Nudges hängt direkt von Ihren Datenquellen ab.

Bessere Inputs führen zu:

  • Genaueren Insights (Nudge Drivers)
  • Relevanteren Nudges
  • Stärkerer Ausrichtung an Ihrer Führungsstrategie

Einfach gesagt: > Ihre Daten definieren die Intelligenz des Systems

Was Sie konfigurieren können

Blended Leading ermöglicht es Ihnen, mehrere Arten von Datenquellen zu definieren.

Jede Quelle trägt dazu bei, dass das System Führungsverhalten aus einer anderen Perspektive versteht.

1. Unternehmenswerte

Sie können die Unternehmenswerte Ihrer Organisation definieren.

Jeder Wert umfasst:

  • Einen Titel
  • Eine detaillierte Beschreibung

Warum das wichtig ist

Werte liefern Kontext für Nudges.

Sie stellen sicher, dass Empfehlungen:

  • Mit Ihrer Kultur übereinstimmen
  • Ihre Erwartungen widerspiegeln

Tipp: Beschreiben Sie Werte anhand konkreter Verhaltensweisen, nicht mit abstrakten Aussagen.

2. Führungsprinzipien

Sie können Ihre Führungsprinzipien oder Leitlinien definieren.

Ähnlich wie bei Werten umfasst jedes Prinzip:

  • Einen Titel
  • Eine detaillierte Beschreibung

Warum das wichtig ist

Führungsprinzipien:

  • Prägen, wie Führung interpretiert wird
  • Beeinflussen, wie Nudges formuliert werden
  • Stärken Ihre Führungsphilosophie

3. 360°-Feedback (hohe Wirkung)

360°-Feedback ist eine der wirkungsvollsten Datenquellen in Blended Leading.

Sie können es auf zwei Arten nutzen:

Option 1: API-Integration

  • Direkte Verbindung mit Ihrer 360°-Plattform
  • Automatischer Datenfluss

Option 2: PDF-Upload

  • Vorhandene 360°-Reports hochladen
  • Vorlagen für die KI-Extraktion konfigurieren

360°-Vorlagen konfigurieren

Bei PDF-Uploads definieren Sie, wie das System Ihre Reports liest:

Sie können konfigurieren:

  • Kompetenzen
  • Verhaltensweisen
  • Top- & Low-Items
  • Offene Textfragen

Sie definieren außerdem:

  • Seitenbereiche
  • Skalen
  • Aggregationslogik

Sie können Vorlagen testen, indem Sie Beispieldateien hochladen und die Ergebnisse in der Vorschau ansehen.

Warum 360°-Daten kritisch sind

360°-Feedback ermöglicht:

  • Individual Results Drivers (basierend auf Scores und Mustern)
  • Text Analysis Drivers (basierend auf offenen Kommentaren)

Das macht Nudges:

  • Hochgradig personalisiert
  • In realem Feedback verankert

4. Psychometrische Tools

Sie können unterstützte Persönlichkeitstools aktivieren, z. B.:

  • MBTI
  • DISC
  • Insights Discovery
  • 16 Personalities

Warum das wichtig ist

Psychometrische Daten helfen:

  • Personalisierung zu vertiefen
  • Nudges an individuelle Stile anzupassen

Dies ist optional, kann aber die Relevanz erhöhen.

5. Externe Lernressourcen

Sie können definieren, welche Lernquellen verfügbar sind, wenn Nutzer auf „Mehr erfahren“ klicken.

Unterstützte Optionen können sein:

  • Google-Suche
  • Bing
  • LinkedIn Learning

Warum das wichtig ist

Das verbindet Nudges mit:

  • Vertiefendem Lernen
  • Bestehenden Lernökosystemen

6. Performance- oder zusätzliche Datenquellen (optional)

Sie können außerdem integrieren:

  • Leistungsbeurteilungen
  • Andere HR-Entwicklungsdaten

Diese können zusätzliche Signale liefern für:

  • Individual Results Drivers
  • Breitere Leadership-Insights

Wie Datenquellen mit Nudge Drivers zusammenhängen

Jede Datenquelle speist einen oder mehrere Nudge Drivers:

  • Individual Results Drivers → Scores, strukturierte Daten
  • Organizational Benchmark Drivers → aggregierte Vergleiche
  • Text Analysis Drivers → offene Kommentare und qualitatives Feedback

Unterschiedliche Quellen stärken unterschiedliche Drivers.

So gehen Sie beim Setup vor (empfohlen)

Starten Sie mit Quellen mit hoher Wirkung

  • 360°-Feedback
  • Führungsmodell
  • Werte & Prinzipien

Setzen Sie auf Qualität statt Quantität

  • Klare Struktur
  • Konsistente Formate
  • Aussagekräftige Inhalte

Testen Sie vor dem Skalieren

  • Nutzen Sie Beispieldateien
  • Validieren Sie extrahierte Ergebnisse
  • Passen Sie Konfigurationen frühzeitig an

Richten Sie es an Ihrer Strategie aus

  • Nehmen Sie nur Daten auf, die Ihre Führungsziele unterstützen

Häufige Fallstricke, die Sie vermeiden sollten

  • Schlecht strukturierte oder inkonsistente Reports verwenden
  • Zu viele Datenquellen ohne klaren Zweck hinzufügen
  • Vorlagentests überspringen
  • Generische Beschreibungen für Werte oder Prinzipien verwenden

Wie Nudge Drivers, Results & Nudges zusammenwirken

Blended Leading ist so konzipiert, dass es transparent und leicht verständlich ist.

Dieser Artikel erklärt, wie Results, Nudge Drivers und Nudges zusammenhängen – damit Sie jederzeit wissen, warum Sie einen bestimmten Nudge erhalten.

Das große Ganze (einfach erklärt)

Blended Leading folgt einem klaren Ablauf:

  1. Führungsdaten sind verfügbar (von Ihnen und/oder Ihrer Organisation)
  2. Nudge Drivers analysieren diese Daten aus unterschiedlichen Perspektiven
  3. Results visualisieren die Drivers, damit Sie sie verstehen können
  4. Nudges werden auf Basis jedes Drivers generiert
  5. Nichts passiert im Hintergrund, ohne dass es im Bereich „Results“ sichtbar wird.

Schritt 1: Führungsdaten (der Input)

Je nach Setup Ihrer Organisation können Führungsdaten stammen aus:

  • Ihren individuellen Führungsergebnissen
  • Zentral bereitgestellten Reports (z. B. 360°-Feedback)
  • Offenen Textantworten in Reports
  • Anderen von der Organisation definierten Inputs zur Führungskräfteentwicklung

Diese Daten sind der Ausgangspunkt – kein Urteil.

Schritt 2: Nudge Drivers (die Logik)

Blended Leading nutzt drei unabhängige Nudge-Driver-Typen.
Jeder Driver betrachtet die Daten aus einem anderen Blickwinkel und arbeitet eigenständig.

1. Individual Results Drivers

Diese Drivers fokussieren ausschließlich auf Ihre individuellen Führungsergebnisse.

Sie suchen nach:

  • Wiederkehrenden Mustern
  • Starken oder entstehenden Signalen
  • Bereichen, in denen kleine Veränderungen Wirkung haben könnten

Nudges aus diesen Drivers beziehen sich auf Ihr persönliches Führungsprofil.

2. Organizational Benchmark Drivers (falls aktiviert)

Diese Drivers vergleichen Ihre individuellen Ergebnisse mit anonymisierten organisatorischen Benchmarks.

Sie helfen hervorzuheben:

  • Wo Ihre Muster von typischen Organisationstrends abweichen
  • Welche Führungsverhaltensweisen in Ihrem Kontext besonders relevant sein können

Wichtig:

  • Benchmarks sind immer anonymisiert und aggregiert
  • Es gibt kein Ranking oder Scoring von Einzelpersonen

Nudges aus diesen Drivers fokussieren auf Kontext und Ausrichtung – nicht auf Leistung.

3. Text Analysis Drivers (falls verfügbar)

Diese Drivers analysieren offenes Textfeedback in Führungsreports.

Sie suchen nach:

  • Wiederkehrenden Themen
  • Emotionalem Ton (positiv, neutral, herausfordernd)
  • Zusammenhängen zwischen Kommentaren und Führungsverhaltensweisen

Diese Nudges adressieren, wie Führung erlebt wird – nicht nur, wie sie gemessen wird.

Schritt 3: Results (die Transparenzschicht)

Der Bereich „Results“ zeigt Ihnen:

  • Welche Nudge Drivers aktiv sind
  • Welche Muster oder Signale sie erkennen
  • Wie sich Insights im Laufe der Zeit entwickeln

Results helfen Ihnen zu verstehen:
„Warum erhalte ich gerade jetzt diese Art von Nudge?“

Schritt 4: Nudges (die Aktion)

Jeder Nudge Driver erzeugt seine eigenen Nudges – unabhängig von den anderen. Das bedeutet:

  • Sie können Nudges aus unterschiedlichen Drivers erhalten
  • Nudges können unterschiedliche Aspekte von Führung adressieren
  • Mehrere Nudges können ohne Konflikt nebeneinander bestehen

Leadership Focus Areas steuern nicht, welcher Driver Nudges erzeugt. Ihre Präferenzen (Zeitpunkt, Sprache, Häufigkeit) gelten für alle Nudges gleichermaßen.

Warum diese Trennung wichtig ist

Diese Trennung stellt sicher, dass:

  • Insights nicht vermischt oder übermäßig vereinfacht werden
  • Unterschiedliche Perspektiven klar bleiben
  • Nudges spezifisch und relevant bleiben
  • Sie der Logik hinter Empfehlungen vertrauen können

Was das NICHT ist

Dieser Prozess ist nicht:

  • Eine Pipeline zur Leistungsbewertung
  • Ein Ranking- oder Scoring-Mechanismus
  • Ein automatisiertes Entscheidungssystem über Sie

Es ist eine Support-Schleife, die Ihnen hilft, zu reflektieren und zu handeln.

Zusammenfassung

  • Daten liefern den Input
  • Nudge Drivers interpretieren ihn aus unterschiedlichen Perspektiven
  • Results machen diese Interpretation sichtbar
  • Nudges übersetzen Insights in kleine, praktische Handlungen

Blended Leading hält diese Schleife offen und verständlich – damit Unterstützung nie wie eine Blackbox wirkt.

Ihr Führungsmodell einrichten

Das Führungsmodell ist die Grundlage von Blended Leading.

Es definiert, wie Führung im gesamten System verstanden, strukturiert und interpretiert wird – und beeinflusst direkt, wie Nudge Drivers und Nudges generiert werden.

Warum das wichtig ist

Ihr Führungsmodell bestimmt:

  • Wie Führungsverhalten definiert wird
  • Wie Daten vom System interpretiert werden
  • Wie Insights und Nudges strukturiert sind

Ein klares und gut strukturiertes Modell führt zu:

  • Präziseren Insights
  • Relevanteren Nudges
  • Stärkerer Ausrichtung an Ihrer Führungsstrategie

Was Sie konfigurieren können

Sie können Ihr Führungsmodell erstellen oder importieren mit:

  • Einem individuellen Modell (Ihr eigenes Framework)
  • Einem generischen Modell (als Ausgangspunkt bereitgestellt)

Sie können außerdem die Struktur des Modells definieren.

Optionen für die Modellstruktur

Blended Leading unterstützt zwei Strukturen:

1. 3-stufige Struktur
Cluster → Kompetenzen → Verhaltensweisen

Beispiel:

  • Leading Self (Cluster)
  • Resilienz (Kompetenz)
  • Bleibt unter Druck ruhig (Verhaltensweise)

2. 2-stufige Struktur
Kompetenzen → Verhaltensweisen

Einfachere Struktur, geeignet für: – Kleinere Organisationen – Weniger komplexe Frameworks

Kernelemente des Modells

Cluster (optional)
Übergeordnete Gruppierung von Kompetenzen.

Wird genutzt, um:

  • Ihr Modell zu organisieren
  • Die Klarheit im Reporting zu verbessern

Kompetenzen

Zentrale Führungskompetenzen.

Diese sind:

  • Die Hauptstruktur für Analysen
  • In Results und Reporting sichtbar

Verhaltensweisen

Konkrete, beobachtbare Handlungen.

Dies ist die wichtigste Ebene, weil:

  • Sie direkt mit Nudges verknüpft ist
  • Sie in der Textanalyse verwendet wird
  • Sie definiert, wie „gute Führung“ in der Praxis aussieht

Tipp: Formulieren Sie Verhaltensweisen als klare, beobachtbare Handlungen – nicht als abstrakte Beschreibungen.

Mapping auf das generische Modell (kritischer Schritt)

Blended Leading enthält ein generisches Kompetenzmodell mit vordefinierten Verhaltensweisen und Keywords.

Sie können Ihre Verhaltensweisen auf dieses Modell mappen.

Warum Mapping wichtig ist

Mapping ermöglicht:

Bessere Interpretation von offenem Textfeedback

  • Genauere Text Analysis Drivers
  • Stärkere Verbindung zwischen qualitativen Daten und Führungsverhaltensweisen
  • Ohne Mapping können textbasierte Insights eingeschränkt sein.

Wie Mapping funktioniert

Sie können Verhaltensweisen mappen über:

  • KI-gestütztes Mapping (empfohlener Einstieg)
  • Manuelle Auswahl in der Oberfläche
  • Excel-Export/Import für Bulk-Mapping

Jede Verhaltensweise aus Ihrem Modell wird einer entsprechenden Verhaltensweise im generischen Modell zugeordnet.

Übersetzungen

Sie können Übersetzungen für alle Elemente Ihres Modells verwalten:

  • Cluster
  • Kompetenzen
  • Verhaltensweisen

Das stellt sicher:
– Konsistente User Experience über Sprachen hinweg
– Präzise Lokalisierung von Nudges und Insights

Wie das Führungsmodell mit dem System zusammenhängt

Ihr Modell beeinflusst:

  • Nudge Drivers (wie Insights strukturiert sind)
  • Nudges (welche Verhaltensweisen vorgeschlagen werden)
  • Results & Analytics (wie Daten dargestellt werden)

Es fungiert als Interpretationsschicht zwischen Rohdaten und umsetzbarer Orientierung.

So gehen Sie beim Setup vor (empfohlen)

Starten Sie mit Ihrem bestehenden Framework

  • Nutzen Sie Ihr aktuelles Führungsmodell, falls vorhanden
  • Vermeiden Sie es, ein neues Modell von Grund auf zu erstellen, sofern nicht nötig

Fokus auf Verhaltensklarheit

  • Stellen Sie sicher, dass Verhaltensweisen spezifisch und umsetzbar sind
  • Vermeiden Sie vage oder abstrakte Formulierungen

Nutzen Sie Mapping frühzeitig

  • Wenden Sie zuerst KI-gestütztes Mapping an
  • Prüfen und verfeinern Sie bei Bedarf

Halten Sie es handhabbar

  • Vermeiden Sie übermäßig komplexe Strukturen
  • Priorisieren Sie Klarheit vor Vollständigkeit

Häufige Fallstricke, die Sie vermeiden sollten

  • Unklare oder zu generische Verhaltensweisen verwenden
  • Den Mapping-Schritt überspringen
  • Die Modellstruktur überkomplizieren
  • Nichtübereinstimmung mit tatsächlichen Führungserwartungen

Benutzer & Rollen verwalten

Im Bereich „Benutzer & Rollen“ steuern Sie, wer Zugriff auf Blended Leading hat, was Personen tun dürfen und wie Nutzer im System konfiguriert werden.

Hier stellen Sie sicher, dass die Plattform zu Ihrer Organisationsstruktur, Ihrem Governance-Modell und Ihrer Rollout-Strategie passt.

Warum das wichtig ist

Benutzerverwaltung bestimmt:

  • Wer auf Blended Leading zugreifen kann
  • Was jede Rolle tun darf
  • Wie Daten verwaltet werden (zentral oder individuell)
  • Wie konsistent die User Experience in der Organisation ist

Ein gut verwaltetes Benutzer-Setup stellt sicher:
– Reibungsloses Onboarding
– Klare Verantwortlichkeiten
– Starke Governance und Datenkontrolle

Benutzerrollen in Blended Leading

Blended Leading unterstützt mehrere Rollen mit unterschiedlichen Zugriffsebenen.

1. Teilnehmende (Führungskräfte)

  • Nutzen die App in Microsoft Teams
  • Erhalten Nudges
  • Können Nudges bewerten und Aktionsstatus auswählen
  • Können ggf. ihre eigenen Daten hochladen oder verwalten (je nach Setup)

2. HR-Admin

  • Voller Zugriff auf die Workspace-Konfiguration
  • Verwaltet Benutzer, Datenquellen, Führungsmodell und Reports
  • Definiert Governance und Berechtigungen

3. Corporate Admin

  • Ähnlich wie HR-Admin
  • Typischerweise für systemweite oder IT-nahe Administration genutzt

4. Local HR

  • Eingeschränkter administrativer Zugriff
  • Kann Benutzer und Daten im zugewiesenen Umfang verwalten (z. B. Standort oder Bereich)

Benutzer erstellen und verwalten

Um einen neuen Benutzer hinzuzufügen, geben Sie grundlegende Informationen an, z. B.:

  • Rolle
  • E-Mail (Office-365-Login)
  • Vor- und Nachname
  • Sprache (UI-Lokalisierung)
  • Geschlecht

Zusätzliche Felder können sein:
– Bereich
– Abteilung
– Standort
– Position
– Führungsebene

Diese Felder hängen von Ihrem Setup der Organisationsstruktur ab.

Benutzer vorkonfigurieren (zentrales Setup)

Blended Leading ermöglicht es Ihnen, Benutzer zentral vorzukofigurieren.

Das ist besonders wichtig in organisationsgesteuerten Setups.

Sie können:

  • 360°-Feedback-Reports hochladen
  • Leistungsbeurteilungen hochladen
  • Leadership Focus Areas zuweisen
  • Allgemeine Einstellungen definieren (Timing, Sprache, Kanäle)

Warum das wichtig ist

Zentrale Konfiguration ermöglicht Ihnen:

  • Konsistenz über Nutzer hinweg sicherzustellen
  • Den Aufwand für Führungskräfte zu reduzieren
  • Sofortigen Mehrwert ab Tag eins zu ermöglichen

Führungskräfte können personalisierte Nudges ohne zusätzliches Setup erhalten.

Individuelle vs. zentrale Benutzerverwaltung

Sie können zwischen zwei Ansätzen wählen:

Individuell verwalteter Ansatz

  • Führungskräfte verwalten ihre eigenen Daten und Einstellungen
  • HR stellt den Rahmen bereit

Organisationsgesteuerter Ansatz

  • HR konfiguriert Daten und Einstellungen zentral
  • Führungskräfte erhalten Nudges mit minimalem Setup

Beide Ansätze werden unterstützt und können an die Bedürfnisse Ihrer Organisation angepasst werden.

Bestehende Benutzer verwalten

Sie können:

  • Benutzerdetails bearbeiten
  • Rollen und Berechtigungen aktualisieren
  • Einstellungen und hochgeladene Daten ändern
  • Benutzer und deren Daten entfernen

Sie können außerdem die Konfiguration jedes Benutzers über die Einstellungsoberfläche prüfen.

Best Practices

Rollen an Verantwortlichkeiten ausrichten

  • Admin-Rollen auf notwendige Nutzer begrenzen
  • Local-HR-Rollen für dezentrale Verwaltung nutzen

Zentrale Konfiguration strategisch einsetzen

  • Wichtige Daten vorab laden (z. B. 360°-Reports)
  • Onboarding-Reibung reduzieren

Benutzerdaten konsistent halten

  • Standardisierte Benennungen für Organisationsfelder verwenden
  • Mit HR-Systemen abstimmen

Für Skalierung planen

  • Strukturieren Sie Benutzer so, dass Berichterstellung und Filterung später unterstützt werden

Häufige Fallstricke, die es zu vermeiden gilt

  • Zu viele Administratorrollen zuweisen
  • Inkonsistente Benutzerdaten (z. B. unterschiedliche Namenskonventionen)
  • Übermäßige Abhängigkeit von manueller Benutzereinrichtung

Berichte & HR-Analysen verstehen

Der Bereich Berichte & Analysen hilft Ihnen zu verstehen, wie Blended Leading in Ihrer Organisation eingesetzt wird – und welche Wirkung es erzielt.

Er liefert aggregierte, anonymisierte Erkenntnisse zur Unterstützung von Personalentscheidungen, ohne Einzelpersonen zu bewerten.

Warum das wichtig ist

Blended Leading ist nicht nur ein Bereitstellungstool – es ist auch ein Lern- und Erkenntnissystem.

Berichte helfen Ihnen dabei:

  • Akzeptanz und Engagement verfolgen
  • Verstehen, wie Führungskräfte mit Nudges interagieren
  • Muster in der Führungskräfteentwicklung erkennen
  • Datenbasierte Personalentscheidungen unterstützen

Was Sie sehen können (auf einen Blick)

Der Bereich Berichte umfasst typischerweise:

  • Nutzungs- & Akzeptanzmetriken
  • Metriken zur Nudge-Effektivität (Bewertungen & Aktionen)
  • Führungserkenntnisse (Kompetenzen & Verhaltensweisen)

Alle Daten sind:
– Aggregiert
– Anonymisiert
– Nicht-evaluativ

1. Nutzungs- & Akzeptanzanalysen

Dieser Abschnitt zeigt, wie weit und aktiv Blended Leading genutzt wird.

Sie können verfolgen:

  • Anzahl der eingeladenen Teilnehmer
  • Anzahl der aktiven Benutzer
  • Benutzer mit hochgeladenen Daten (z. B. Berichte, Profile)
  • Verteilung der Präferenzen (z. B. Tage, Zeiten)

Warum das wichtig ist

Es hilft Ihnen zu verstehen:

  • Akzeptanzniveaus
  • Engagement-Trends
  • Wo zusätzliche Kommunikation oder Unterstützung erforderlich sein könnte

2. Nudge-Effektivität

Dieser Abschnitt konzentriert sich darauf, wie Nudges empfangen und genutzt werden.

Wichtige Metriken umfassen:

  • Gesamtzahl der gesendeten Nudges
  • Anzahl der bewerteten Nudges
  • Durchschnittliche Bewertung
  • Verteilung der Bewertungen
  • Anzahl der ausgewählten Aktionen
  • Verteilung der Aktionsstatus

Aktionsstatus umfassen:

  • Gerade nicht benötigt
  • Ich denke darüber nach
  • Ich plane es zu tun
  • Ich arbeite daran
  • Bereits erledigt

Warum das wichtig ist

Dies hilft Ihnen zu verstehen:

  • Wie nützlich Nudges wahrgenommen werden
  • Wie Führungskräfte mit vorgeschlagenen Aktionen umgehen
  • Welche Arten von Nudges die meiste Interaktion fördern

Diese Erkenntnisse sind immer aggregiert und anonym.

3. Führungserkenntnisse (Kompetenzen & Verhaltensweisen)

Dieser Abschnitt liefert Erkenntnisse basierend auf Führungsdaten.

Sie können sehen:

  • Leistungstrends über Kompetenzen und Verhaltensweisen hinweg
  • Veränderungen im Zeitverlauf
  • Verteilung von Stärken und Entwicklungsbereichen

Warum das wichtig ist

Es hilft Ihnen dabei:

  • Organisationsweite Muster erkennen
  • Verstehen, wo Entwicklung voranschreitet
  • Initiativen an tatsächliche Bedürfnisse anpassen

Filterung und Segmentierung

Sie können Berichte mithilfe Ihrer konfigurierten Organisationsstruktur filtern, z. B.:

  • Abteilung
  • Ressort
  • Standort
  • Führungsebene

Dies ermöglicht Ihnen:

  • Verschiedene Gruppen vergleichen
  • Spezifische Trends erkennen
  • Sich auf gezielte Interventionen konzentrieren

Wie die Daten zu interpretieren sind (wichtig)

Blended Leading-Berichte sind für richtungsweisende Erkenntnisse konzipiert, nicht für präzise Messungen.

Sie sollten verwendet werden, um:

  • Muster erkennen
  • Entscheidungen leiten
  • Diskussionen unterstützen

Sie sollten nicht verwendet werden, um:

  • Einzelne Führungskräfte bewerten
  • Einzelpersonen einstufen oder vergleichen
  • Leistungsentscheidungen treffen

Was Sie nicht sehen können

Um Datenschutz und Vertrauen zu gewährleisten:

  • Sie können keine einzelnen Nudges sehen
  • Sie können keine einzelnen Bewertungen oder Aktionen sehen
  • Sie können kein spezifisches Benutzerverhalten verfolgen

Alle Erkenntnisse werden gruppenübergreifend aggregiert.

Daten, Datenschutz & Governance für HR

Als HR-Administrator spielen Sie eine Schlüsselrolle dabei, sicherzustellen, dass Blended Leading sicher, konform und vertrauenswürdig für Führungskräfte eingesetzt wird.

Dieser Artikel erklärt, wie Daten gehandhabt werden, welche Verantwortlichkeiten Sie haben und wie Governance in der Praxis angewendet wird.

Warum das wichtig ist

Blended Leading arbeitet mit sensiblen Führungsdaten.

Ein klarer Governance-Ansatz gewährleistet:

  • Vertrauen der Führungskräfte
  • Einhaltung der DSGVO und interner Richtlinien
  • Verantwortungsvolle Nutzung von Erkenntnissen

Grundprinzipien

Blended Leading basiert auf den folgenden Prinzipien:

  • Keine Überwachung von Chats, E-Mails oder Verhalten
  • Ausschließlich explizite Datennutzung (keine versteckte Datenerfassung)
  • Aggregierte und anonymisierte Berichterstattung
  • Keine individuelle Bewertung oder Einstufung

Als HR ist es Ihre Aufgabe, diese Prinzipien aufrechtzuerhalten und zu kommunizieren.

Datenhoheit und -kontrolle

Ihre Organisation bleibt Eigentümer aller in Blended Leading verwendeten Daten.

Als HR-Administrator:

  • Definieren Sie, welche Daten verwendet werden
  • Kontrollieren Sie, wie sie verwaltet werden
  • Stellen Sie sicher, dass sie mit internen Richtlinien übereinstimmen

Individuell vs. organisationsverwaltete Daten

Blended Leading unterstützt zwei Daten-Governance-Modelle.

1. Individuell verwaltetes Modell

  • Führungskräfte laden ihre eigenen Daten hoch und verwalten sie
  • HR konfiguriert den Systemrahmen
  • HR sieht nur aggregierte Erkenntnisse

2. Organisationsverwaltetes Modell

  • HR oder L&D laden Daten zentral hoch (z. B. 360-Grad-Berichte)
  • Daten werden zur Generierung personalisierter Nudges verwendet
  • Führungskräfte müssen keine Daten selbst hochladen

Was in beiden Modellen konsistent bleibt

  • Nudges bleiben persönlich
  • Keine Berichterstattung auf individueller Ebene an Manager oder HR
  • Erkenntnisse sind aggregiert und anonymisiert

Was HR sehen kann und was nicht

HR kann sehen

  • Aggregierte Nutzungs- und Akzeptanzdaten
  • Aggregierte Bewertungen und Aktionsstatus
  • Führungstrends über Gruppen hinweg

HR kann nicht sehen

  • Individuelle Nudges
  • Individuelle Bewertungen oder Aktionsstatus
  • Individuelles Verhalten oder Nutzungsmuster

Diese Trennung ist unerlässlich, um Vertrauen und psychologische Sicherheit zu gewährleisten.

Einwilligung und DSGVO-Konformität

Blended Leading folgt den EU-DSGVO-Standards.

Als HR-Administrator sollten Sie sicherstellen, dass:

  • Benutzer eine explizite Einwilligung für personenbezogene Daten erteilen (sofern erforderlich)
  • Daten nur für klar definierte Zwecke verwendet werden

Benutzer können:

  • Einwilligung widerrufen
  • Hochgeladene Daten entfernen
  • Das System nicht mehr nutzen

Datensicherheit

Blended Leading gewährleistet:

  • Datenspeicherung und -verarbeitung innerhalb der EU
  • Sichere Handhabung sensibler Informationen
  • Verschlüsselung relevanter Daten

Ihre Aufgabe ist es, die Übereinstimmung mit Ihren internen IT- und Sicherheitsrichtlinien sicherzustellen.

Verantwortungsvolle Nutzung von Erkenntnissen

HR-Analysen in Blended Leading sind konzipiert für:

  • Muster erkennen
  • Entwicklungsinitiativen unterstützen
  • Strategische Entscheidungen leiten

Sie sollten nicht verwendet werden für:

  • Leistungsbeurteilung
  • Individuelle Bewertung
  • Einstufung oder Vergleich von Führungskräften

Kommunikation der Governance an Führungskräfte

Um Akzeptanz und Vertrauen zu gewährleisten, ist es wichtig, klar zu kommunizieren, dass:

  • Blended Leading ein Entwicklungstool ist, kein Überwachungstool
  • Individuelle Daten für Manager oder HR nicht sichtbar sind
  • Die Teilnahme sicher und kontrolliert ist

Klare Kommunikation reduziert Widerstand und erhöht das Engagement.

FAQ – HR-Administrator-Perspektive

Diese FAQ beantwortet die häufigsten Fragen von HR-Administratoren, HR Business Partnern und L&D-Führungskräften.

Sie konzentriert sich auf Governance, Auswirkungen und praktische Überlegungen zur Einführung.

Allgemeine & strategische Fragen

Can Blended Leading be used for performance evaluation?

No. Blended Leading is designed strictly as a development tool, not an evaluation system.
• No individual scores are created
• No rankings are generated
• No data should be used for performance reviews
Using it for evaluation would undermine trust and reduce effectiveness.

What makes Blended Leading different from training programs?

Blended Leading does not replace training – it extends it into daily work. Instead of one-time learning events, it provides:
– Continuous nudges
– Contextual support
– Reinforcement of learned behaviors
This increases the application and retention of learning.

How does Blended Leading create impact at scale?

It combines:
• Existing HR data (e.g. 360 feedback)
• Leadership models and values
• AI-supported Nudge Drivers
This enables personalized development for many leaders simultaneously, without manual effort from HR.

Daten & Datenschutz

Can HR see individual leader data?

No. HR can only see aggregated and anonymized insights. HR cannot access:
– Individual nudges
– Individual ratings or actions
– Individual behavioral data

Can managers access individual data?

No. Managers have no access to:
– Individual nudges
– Ratings or action statuses
– Results data

What data is used by the system?

Only explicitly provided data, such as:
– 360 feedback reports
– Leadership models
– Psychometric profiles (if enabled)
No hidden or passive data collection takes place.

Is Blended Leading GDPR compliant?

Yes. It follows EU GDPR standards, including:
– Explicit consent
– Data minimization
– User control over data
– Secure EU-based processing

Einrichtung & Konfiguration

Do we have to upload data for every user?

No. This depends on your setup:
• In organization-managed setups, HR can upload data centrally
• In individual-managed setups, users can upload their own data
Both approaches are supported.

What happens if data is incomplete?

• Blended Leading will still work.
• Nudges will be generated based on available data
• Additional data improves relevance over time
You can start simple and expand later.

How important is the leadership model?

Very important.
The leadership model defines:
– How data is interpreted
– How insights are structured
– What nudges are based on
Clear, behavior-based models lead to better results.

Akzeptanz & Engagement

How can we increase adoption?

Key success factors include:
• Clear communication (what it is and what it is not)
• Strong emphasis on privacy and non-evaluation
• Simple onboarding
• Visible leadership support
Adoption improves when leaders feel safe and supported.

Do leaders need training to use Blended Leading?

No formal training is required.
The system is designed to be:
– Simple
– Intuitive
– Embedded in Microsoft Teams
Short introduction materials are usually sufficient.

What if leaders don’t rate nudges?

That’s not a problem.
• The system still works
• Ratings help improve faster, but are not required

Erkenntnisse & Berichterstattung

How should we interpret the reports?

Reports provide directional insights, not precise measurements.
They help you:
– Identify patterns
– Understand trends
– Support strategic decisions
They should not be used for individual assessment.

Can we compare departments or regions?

Yes. You can use filters such as: - Division - Department - Location - Leadership level
This allows you to identify differences across groups.

What do ratings and action statuses tell us?

They provide insight into:
• How useful nudges are perceived
• How leaders engage with suggested actions
Examples:
– High ratings → relevant nudges - “Already Done” → behavioral adoption signals
All data is aggregated and anonymous.

Technisch & Operativ

Do we need IT support to run Blended Leading?

Initial setup may involve IT (e.g. Teams deployment), but ongoing operation is HR-driven.

Can we scale gradually?

Yes.
You can:
– Start with a pilot group
– Test configurations
– Expand step by step

What happens if we change our setup later?

You can update:
– Data sources
– Leadership model
– Organizational structure
Changes will be reflected in future nudges and insights.